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Lage-Check: Rauchmeldertag – Rauchmelder jetzt prüfen

Hand drückt die Prüftaste eines weißen Rauchmelders an der Decke eines hellen Flurs
Einmal im Jahr testen und das Datum auf der Rückseite prüfen.

Der Anlass: Der Rauchmeldertag findet laut BBK jährlich an einem Freitag, dem 13., statt und erinnert an die Rauchmelder im Haushalt. Die Verbraucherzentrale erwartet für 2026 größere Austauschwellen, unter anderem in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, weil die Pflicht dort vor etwa zehn Jahren eingeführt wurde.

Was heißt das für meinen Haushalt?

Das BBK sagt sinngemäß: Rauchmelder sollen unabhängig vom Batteriezustand einmal im Jahr geprüft und nach zehn Jahren ersetzt werden. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Für Haushalte in den genannten Ländern, in denen die Melder nach Einführung der Pflicht eingebaut wurden, kann der Austausch in diesem Jahr anstehen.

Warum das wichtig ist: Laut Feuerwehrverband schläft nachts auch der Geruchssinn, Brandrauch weckt deshalb nicht zuverlässig. Das BBK nennt für den Brandfall typischerweise nur etwa 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Die meisten Brandtoten sterben laut BBK an Rauchvergiftungen, nicht an Brandverletzungen. Das BBK-Motto lautet sinngemäß: Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben.

Wer zuständig ist, hängt vom Bundesland ab: Einbau und Austausch liegen laut Verbraucherzentrale beim Eigentümer, die jährliche Wartung mit Prüfung und Batteriewechsel je nach Land beim Eigentümer oder beim Mieter.

3 Schritte für heute

  1. Prüfe, wo Melder hängen. Laut Feuerwehrverband gehören Rauchmelder mindestens in alle Flure, Schlafzimmer und Kinderzimmer. In Berlin und Brandenburg gilt die Pflicht zusätzlich für Aufenthaltsräume, ausgenommen die Küche.
  2. Teste jedes Gerät. Wie die Prüfung bei deinem Modell funktioniert, steht in der Anleitung des Herstellers. Das BBK empfiehlt die Prüfung einmal im Jahr, unabhängig vom Batteriezustand.
  3. Lies das Datum auf der Rückseite ab. Dort stehen Herstellungs- bzw. Ablaufdatum. Nach Angabe der Verbraucherzentrale müssen Rauchmelder spätestens nach zehn Jahren ausgetauscht werden, auch wenn sie scheinbar noch funktionieren. Das BBK formuliert es als Empfehlung, die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland.

Wenn du einen Melder ersetzen musst: Die Verbraucherzentrale nennt als Hinweise für den Kauf CE-Kennzeichnung, Q-Label, eine 10-Jahres-Batterie und gegebenenfalls Funkvernetzung. Weitere Austauschgründe sind häufige Fehlalarme, dauerhaftes Piepen trotz neuer Batterie und sichtbare Schäden. Alte Geräte gehören zum Wertstoffhof oder zur Elektro-Sammelstelle, nicht in den Hausmüll.

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